Den zweiten Tag in Ipoh verbringen wir außerhalb der Stadt. Dazu fahren wir nach Süden ins Kintatal, in eine ehemalige Zinnbergbauregion. Sehr viele Regionen Zentralmalaysias waren früher und besonders in der britischen Kolonialzeit durch den Zinnabbau geprägt. Ipoh wurde dadurch reich.
Den ersten Stopp widmen wir einem Schloß. Schloß Kellie wurde von einem Kautschukplantagenbesitzer aus Schottland, Kellie Smiith erbaut. Smith starb verarmt in Portugal und Schloß und Plantage wurden von seiner Frau verkauft.
Danach fuhren wir nach Tanjung Tualang und besichtigten den letzten noch erhaltenen Bagger mit dem Zinn im Tagebau gefördert wurde. Leider ist der riesige Bagger mit dem Namen TT5 Dregde halb eingesunken und durfte deshalb nicht betreten werden. Trotzdem war es einen Besuch wert und die etwas mehr als 1,- € Eintritt pro Person waren auch mehr als ok.
Im nahen Tanjung Tualang aßen wir im chinesischen Restaurant Laut Thong Lok Riesengarnelen zu Mittag. Besonders die gegrillten Prawns schmeckten hervorragend und das grüne gedünstete Gemüse dazu war außerordentlich gut. Das Mittagessen war die etwas mehr als 20.- € mehr als Wert.
Auf der Rückfahrt besuchten wir bei Gopang noch die Teeplantage Gaharu. Ein schöner interessanter Ausflug. Gaharu produziert nicht gewöhnlichen Tee sondern einen aus den Blättern des Adlerbaums. Auch das Holz dieses Baums, besonders Stellen wo der Baum Verletzungen hatte, wird sehr teuer gehandelt. Der Tee schmeckt sehr gut und ist leicht süßlich. Er soll außerdem gesund sein.




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