Samstag, 5. November 2016

Selamat Tinggal


Unser Turkish Airline Flug wurde schon vor Antritt der Reise verschoben und so fliegen wir erst um 23:45 Uhr vom Flughafen Kuala Lumpur ab. Wir frühstücken spät, lesen Nachrichten und spazieren noch entlang des Melaka Flußes. 
Melakaflußufer

Am frühen Nachmittag brechen wir mit 200,- RM, die sollten für den Tag reichen, auf und fahren der Küste entlang nach Norden in Richtung Port Dickson. Bei einem kleinen Malay Stand essen wir verschiedene gebackene Sachen. Teigknödel süß und sauer, Süßkartoffel (vermutlich), Frühlingsrollen und Tofu mit Gemüse gefüllt. Dazu Chillisuce und Reis alles um 13,- RM (ca. 3,20)


In der Nähe von Port Dickson fahren wir zum Strand und genießen den frischen Wind bei 31°. Ich kaufe Kaffee mit Milch zum Mitnehmen. 
Kaffee im Sackerl, mmh

Wir tanken (25,- RM) im Bereich des F1 Rings,  da wir den Mietwagen voll zurück geben müssen. Am F1 Ring Sepang vorbei, erreichen wir den Flughafen KLIA gegen 19:00 Uhr

Berittene Polizei

Wir finden den Mietwagenbereich auf Anhieb. Die Rückgabe funktioniert problemlos und wie beinahe überall sind die Angestellten sehr freundlich aber auch sehr genau. Wir überlassen dem Angestellten die Mautkarte mit dem Guthaben von 50.- RM. Er nimmt sie erstaunt und ein wenig unsicher entgegen. Geschnekannahme dürfte nicht üblich sein. 

 Das warten verkürzen wir uns bei einem Kaffee in meinem Lieblingskaffeehaus dem "Old Town White Coffee" welches es beinahe in ganz Westmalaysia gibt.

 Terima Kasih (Danke)





Freitag, 4. November 2016

Melaka II

Wir verbringen die letzten Tage unserer Malaysia Reise in Melaka und der näheren Umgebung. Besichtigen den Zoo, den botanischen Garten, die Insel Besar und bummeln durch die Stadt.
Ein Tapir leider nicht im Dschungel

Am Donnerstagmorgen Regen. Aus diesem Grund entscheiden wir uns, für den den Besuch des Freilichtmuseums "Mini Malaysia". Alle 13 Bundesstaaten sind mit einem typischen Haus vertreten. Leider sind viele Dächer der Häuser beschädigt und deshalb steht Wasser in manchen Räumen. Die Leute sind total nett, schenken uns sogar Trinkwasser. Leider ist der Asean Bereich gesperrt da die Gebäude von Singapur, Laos, Kambodscha, Maynmar, Vietnam und Thailand verfallen. 

Haus von Selangor 

Heute Freitagmorgen wieder Regen. Wir fahren aber trotzdem nach Anjung Batu um mit der Fähre (ca. 4.- €/Person hin und retour) auf die Indel Besar zu gelangen. Um 10:00 Uhr startet die zweite Fähre des Tages, sie ist voll und wir sind die einzigen Weißen. Auf der Insel leben einige indischen Familien in Zelten oder einfachen Hütten. Der Müll wird nicht organisiert entsorgt und deshalb ist die Ostseite total vermüllt. Mit dem letzten Boot vor der Mittagspause um 12:30 Uhr fahren wir zurück nach Melaka. 

Tailändischen Essensmarkt.               (ähnlich wie der Hamburger Fischmarkt nur asiatisch)

Am Abend besuchen wir den Jonker Nachtmarkt. Der gesamte Straßenzug der Jalan Hang Jebat (Jonkerstraat) ist voll von Verkaufständen. Auch sehr viele Essensstände mit den untschiedlichsten Speisen sind dabei. Wir essen eine Nyonya Laksa (Art Suppe) und als Nachspeise ein Cendol, beides für Melaka typische Gerichte.  

                             
            Cendol Süßspeise mit Bohnen, Mais, Kokosmilch, Zuckersaft und gehacheltes Eis

Rikschas warten auf Kunden



Dienstag, 1. November 2016

Melaka

Unsere letzte Station der Reise heißt Melaka. Die einstige große Handelsstadt an der Meeresstraße von Malakka oder Melaka hat eine sehr interessante Geschichte und hat einen schönen alten Stadtkern mit gut erhaltenen Gebäuden. Melaka war Sultanat und wurde als Handelsstadt reich und bekannt. Sie wurde von den Portugiesen, dann von den Holländern und später von den Engländern eingenommen und als Stützpunkt genutzt.

Die Holländischen Gebäude sind rot

Wir fahren Richtung Süden an KL vorbei und dann durch Negeri Sembilan. Am Nachmittag bummeln wir noch durch die Sadt, genießen den Sonnenuntergang und trinken in einer netten Kneippe am Melakafluß Tigerbier. Sehen den Touristenbooten zu und genießen die leichte Abkühlung des Abends.
Porta de Santiago


Nach einem guten Frühstück auf der wunderschönen Terrasse des Hotels 1825gallery am Melakafluss bummeln wir wieder durch die Stadt. Zuerst am Stadthuys, dem Verwaltungsgebäude der Holländer vorbei. Hinauf auf den Hügel mit der alten verfallenen katholischen Kirche der Portugiesen und zur Porta de Santiago. Wie besichtigen das Museum des Sultans Mansur Shah. Kaffee und Mittagspause in meinem neuen Lieblingskaffeehaus dem Old Town white Coffee.

St. Paul, portugisisch

Am Abend versuchen wir ein brauchbares Lokal zu finden um Esse zu gehen. In einer Touristenstadt schwieriger als sonst wo. Bei einem total hektischen Inder essen wir Reis, Gemüse und Huhn mit Honig. Danach noch zwei Bier (Tiger) im Reggaecafe. Gute Nacht.

Abendstimmung am Fluss




Kuala Lumpur II

Skyline aus 250 m Höhe

Ohne Frühstück fahren wie mit dem Auto nach Kuala Lumpur um auf den Turm Menara zu fahren. Direkt an der Auffahrt parken wir, fahren mit dem Schuttle zum Aufgangsbereich. Aus gewissen Foren weiß ich, dass die Katenverkäufer Karten bis zur neuen Aussichtsplattform in ca. 300 m Höhe verkaufen wollen und Anfangs angeben, dass nur diese zum 2-fachen Preis als jene auf 250 Metern Höhe, erhältlich sind. Wir können trotz Widerwillen zwei Karten für 52,- RM/Person erstehen. Der Ausblick von oben ist atemberaubend. Leider sind die Angestellten alle unfreundlich. Das einzge Mal auf unserer Reise, wo wir mit unfreundlichen Malayen zu tun hatten.

Ein Tucan

Danach gehts in den Lakegarden quer durch die Innenstadt. Wir parken beim Polizeimuseum, denn am Vogelpark war kein Parkplatz frei. Der Eintritt für 100,- RM (25,- €) für 2 Pers. ist zwar happig, aber der Park dafür sehr schön. 
Staatsmoschee Masjid Negara

Da wir ohne Frühstück aufgebrochen waren, wird es Zeit (14:00 Uhr) Mittagessen zu gehen. Wir drehen mit dem Auto zwei Runden um den Bahnhofsbereich (KL Sentral) und essen in einem indischen Lokal zu Mittag. Danach besuchen wir das sehr schön gestaltete Polizeimuseum KL's. Es ist die Entwicklung des Polizeiwesens in Malaysia, insbesondere der einzelnen Bundesstaaten dukumentiert. Kein Eintritt und wirklich sehenswert, auch ohne Bezug zur Polizei an sich.

Der alte Bahnhof KL's

Ohne einen Fotostopp bei den Petronas Twin Towers wollte ich KL nicht verlassen, Deshalb fahren wir nach KLCC, Kuala Lumpur City Center. Im Bereich des Parks war die Tiefgarage voll und ich parke in der Nähe. Die beiden Türme sehen echt cool aus. 
Rüchfahrt nach Salayang und Abendessen bei einem kleinen Warung in der Nähe des Hotels. Wir essen beide ein Tomyam, eine Art Thaisuppe. Eine mit Meeresfrüchten eine mit Rindfleisch. Eines der besten Essen unserer Reise. 
Indisches Mittgsessen

Samstag, 29. Oktober 2016

Kuala Lumpur (KL)

Jamek Mosche wirkt klein mit den modernen Bauten im Hintergrund

Nach intensivem Studium der Karten, Reiseführer und Internetinformationen fahren wir mit dem eigenem Mietwagen nach KL. Am Wisma (Turm oder Hochhaus) Sima Derby parke ich für ca. 1.- € am Tag auf einem bewachten Parkplatz. Laut Mitteilungen im Internet verkehren Gratistouristenbusse auf verschiedenen Linien im Zentrum der Stadt. Wie suchen die Haltestelle der roten Linie. Nicht so einfach, da die Linien und Haltestellen, gegenüber der Internetinfos geändert sind. Das führt uns auf eine Sonderrunde durch die Stadt.
St. John - Kirche und Schule

Im Bereich des chinesischen Viertels steigen wir aus, frühstücken bei einem Inder und besuchen einen Markt der eher aus schönen Souvenirständen besteht. Zu Fuß geht es durch die Stadt zum alten Kolonialviertel mit sehr schönen Gebäuden und der Jamek Mosche. Weiter in Richtung zum KL Turm, Menara Tower. Durch den Nanas Park hinauf gelangen wir zum Fuße des Telekomturms. Leider regnet es in strömen. Unter diesen Bedingungen verzichten wir auf die Auffahrt und begeben uns zu einer Haltestelle um zum Auto zurück zu fahren. Verkehrschaos und strömender Regen. Mit dem Auto in kurzer Fahrt zum Hotel.

Nahendes Gewitter

Duschen und hungrig zum Inder in der Nähe des Hotels. 

Kuala Lumpur Selayang

Garten des Sam Poh Tong

Nach der Besichtung des Tempels Sam Poh Tong, südlich von Ipoh fahren wir in Richtung Kuala Lumpur. In der Nähe KL's beziehen wir im Vorort Selayang ein schönes Zimmer im Richbaliz für ca. 50.- € pro Nacht. Die Umgebung ist alles andere als ansprechend, aber mit guten Versorgungsmöglichkeiten und Nähe zum Zentrum KL's. 
                                             

Heilige Tempelfigur

Nach dem einchecken machen wir uns auf den nahen Weg zum Waldforschungsinstitut kurz FRIM. Unmittelbar am Eingang essen wir bei einem Essensstand Reis mit verschiedenen Gerichten. Es fängt wie gewohnt am Nachmittag zu schütten an. Wir entscheiden uns trotzdem für den Besuch des Frim Parks. 16.- RM (4.- €) Eintritt und wir können mit dem Auto einfahren. Das Gelände ist riesig groß. Bei strömenden Regen fahre ich kreuz und quer im Dschungel herum. Wir besichtigen das Museum, der Canopywalk ist leider geschlossen. Trotzdem ist der Park einen Besuch wert. 

Zurück zum Hotel, trocknen, duschen und essen gehen. 

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Ipoh II


Den zweiten Tag in Ipoh verbringen wir außerhalb der Stadt. Dazu fahren wir nach Süden ins Kintatal, in eine ehemalige Zinnbergbauregion. Sehr viele Regionen Zentralmalaysias waren früher und besonders in der britischen Kolonialzeit durch den Zinnabbau geprägt. Ipoh wurde dadurch reich.

Den ersten Stopp widmen wir einem Schloß. Schloß Kellie wurde von einem Kautschukplantagenbesitzer aus Schottland, Kellie Smiith erbaut. Smith starb verarmt in Portugal und Schloß und Plantage wurden von seiner Frau verkauft.

Kellies Castle

Danach fuhren wir nach Tanjung Tualang und besichtigten den letzten noch erhaltenen Bagger mit dem Zinn im Tagebau gefördert wurde. Leider ist der riesige Bagger mit dem Namen TT5 Dregde halb eingesunken und durfte deshalb nicht betreten werden. Trotzdem war es einen Besuch wert und die etwas mehr als 1,- € Eintritt pro Person waren auch mehr als ok. 
TT5

Im nahen Tanjung Tualang aßen wir im chinesischen Restaurant Laut Thong Lok Riesengarnelen zu Mittag. Besonders die gegrillten Prawns schmeckten hervorragend und das grüne gedünstete Gemüse dazu war außerordentlich gut. Das Mittagessen war die etwas mehr als 20.- € mehr als Wert. 
Adlerbaumfrüchte

Auf der Rückfahrt besuchten wir bei Gopang noch die Teeplantage Gaharu. Ein schöner interessanter Ausflug. Gaharu produziert nicht gewöhnlichen Tee sondern einen aus den Blättern des Adlerbaums.  Auch das Holz dieses Baums, besonders Stellen wo der Baum Verletzungen hatte, wird sehr teuer gehandelt. Der Tee schmeckt sehr gut und ist leicht süßlich. Er soll außerdem gesund sein.